Wir müssen uns fit machen für das Zeitalter künstlicher Intelligenz (in German)

Interview mit Selçuk Boydak, serieller Unternehmer

Mit der Redaktion des C-Level Magazins sprach Selçuk Boydak, internationaler Unternehmer und Investor, unter anderem auch Initiator der C-Level-Community, über seine jüngste Unternehmung, die AI Business School, und warum es besonders für die Schweiz und Europa so wichtig ist, sich intensiver mit künstlicher Intelligenz zu beschäftigen.

CLM: Herr Boydak, Ihre jüngsten Investitionen konzentrieren sich auf das Thema Künstliche Intelligenz. Was fasziniert Sie an diesem Thema?

SB: Die Taktrate, mit der technologische Innovationen in unser Leben treten, nimmt in schwindelerregendem Tempo zu. Und das Gebiet der künstlichen Intelligenz ragt unter all diesen technologischen Innovationen als ein besonders spannendes Themenfeld heraus. Bei künstlicher Intelligenz geht es darum, dass Maschinen und Software immer mehr Aufgaben des Menschen übernehmen können und auch tatsächlich übernehmen. Ich bin überzeugt, dass künstliche Intelligenz mit all ihren unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen sehr schnell in alle Bereiche unseres Lebens, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft vordringen wird. Und dass sie in vielen dieser Bereiche Veränderungen großer Tragweite herbeiführen wird. Das kann durchaus bedrohlich wirken. Aber es ist gleichzeitig auch unglaublich faszinierend. Und letztlich haben wir es selber in der Hand, sicherzustellen, dass diese Veränderungen mehrheitlich positiver Art sein werden. Darum habe ich mich entschieden, mich dieser faszinierenden und unausweichlichen Entwicklung persönlich aktiv zu stellen. Ich möchte genau verstehen, was da auf uns zukommt und passiert. Und ich möchte mich in den Fahrersitz begeben, zu den Mitgestaltern gehören und die Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz aktiv mitgestalten. Zum Wohle unserer Gesellschaft und zum Wohle von uns Menschen.

CLM: Vielen ist der Begriff «Künstliche Intelligenz» zu schwammig und darum nicht klar, was genau sich wirklich dahinter verbirgt. Wie definieren Sie künstliche Intelligenz?

SB: Künstliche Intelligenz ist in Wahrheit ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe unterschiedlicher Technologien, die jedoch alle eine Gemeinsamkeit haben. Sie versuchen menschliches Denken und Handeln, zumindest in Teilen, durch die Maschine zu ersetzen. Zu diesen Technologien gehören zum Beispiel physische Roboter, wie wir sie seit vielen Jahrzehnten in der industriellen Fertigung einsetzen, wie sie aber auch zunehmend im Dienstleistungsbereich zum Tragen kommen werden. Etwa in der Pflege kranker oder älterer Menschen. Zu künstlicher Intelligenz gehört aber auch eine ganz neue Generation von Software-Robotern, mit denen man typische Büroarbeiten viel stärker, schneller und einfacher automatisieren kann, als dies in der Vergangenheit möglich war. Hinzu kommen Themen wie Spracherkennung und -generierung, Chat-Bots, Bilderkennung und -verarbeitung, beispielsweise Gesichtserkennung. Und nicht zu vergessen das derzeit besonders intensiv diskutierte Thema des maschinellen Lernens: Machine Learning sowie Deep Learning mit neuronalen Netzen als ein Teilgebiet davon. Wenn also die Maschine von selber lernt und über die Zeit scheinbar klüger wird. Diese exemplarische Aufzählung zeigt schon, dass der Oberbegriff Künstliche Intelligenz ganz verschiedene Technologien beinhaltet, die sich wiederum fast beliebig miteinander kombinieren lassen. Zugegebenermassen sind unterschiedliche Teilbereiche und Lösungen in Wahrheit unterschiedlich intelligent. Aber genauso ist es ja auch in der Natur. Es gibt unterschiedliche Arten und unterschiedliche Ausprägungen von Intelligenz. Bei Menschen wie auch bei Maschinen.

CLM: Warum wird dieses so wichtige Thema noch immer zu selten allgemeinverständlich erklärt?

SB: Die Definition von KI oder englisch AI (Artificial Intelligence) ist deshalb etwas unscharf, weil AI ein so breites und heterogenes Feld unterschiedlicher Technologien und Anwendungen umfasst. Ein weiteres Problem ist, dass viele Spezialisten in einzelnen Teildisziplinen von AI aktiv sind und sich primär auch nur für ihre eigene Teildisziplin interessieren. Als Folge wird künstliche Intelligenz gerade von diesen Fachleuten und Wissenschaftlern oft sehr eng und sehr spezifisch erläutert. Das wiederum trägt nicht zu einem besseren Verständnis in der Allgemeinheit und in der Breite bei. Und das fördert auch nicht einen schnellen und effektiven praktischen Einsatz in der Breite. Wir möchten das mit der AI Business School ändern und künstliche Intelligenz über die Teildisziplinen und fachlichen Silos hinweg ganzheitlich erklären. Vor allem mit vielen anschaulichen, praxisbezogenen Beispielen. Damit Menschen verstehen, wie sie diese Technologien mit unmittelbarem, praktischem Nutzen einsetzen können. Und gleichzeitig auch lernen, wie sie sich vor den damit verbundenen Gefahren schützen können.

CLM: Können Sie uns ein paar konkretere Beispiele nennen? Welche Branchen und Unternehmen werden etwa durch den AI-Wandel besonders betroffen sein?

SB: Die Antwort ist simpel: AI wird sich auf jede Branche, auf jede Funktion und auf jedes Unternehmen stark prägend auswirken. Es ist aus meiner Sicht eines der absoluten Top-Themen, mit denen sich wirklich jedes Unternehmen auseinandersetzen sollte. Zumindest wenn man als Unternehmen auch die die nächsten 10 bis 15 Jahre überleben möchte. Zum einen erlaubt uns AI Unternehmensprozesse viel schneller, einfacher und vor allem weitreichender zu automatisieren, als dies bisher möglich war. Dadurch werden wir effizienter, schneller und reduzieren unsere Fehlerraten. Nehmen wir das Beispiel der Software-Roboter, kurz Bots genannt, die schon heute vollautomatisch mit Kunden und Lieferanten interagieren können. Denken wir beispielsweise an ein grosses internationales Industrieunternehmen, das einen digitalen Bot einsetzt, um täglich die ERP-Systeme zu screenen und Warengruppen mit steigenden Einkaufsvolumina zu identifizieren. Der Bot nimmt anschliessend direkt Kontakt zu den entsprechenden Lieferanten auf, um die Einkaufskonditionen nachzuverhandeln, sprich zusätzliche Mengenrabatte einzufordern. In vielen Fällen bis zum Abschluss verbesserter Einkaufskonditionen. Vollautomatisiert und ohne Interaktion des Menschen. Oder denken wir an die grosse chinesische Versicherung, die Unterschriften auf Versicherungsanträgen und Policen einfach durch digitale Gesichtserkennung ersetzt hat. Ohne Unterschriften wird auch kein Papier mehr benötigt. Und ohne Papier können alle Versicherungsprozesse massiv umgestellt und vereinfacht werden. Prozesse ganz ohne Papier, ein lang gehegter Traum, ermöglicht durch AI. Neben solchen Beispielen für sehr weitreichende Automatisierung von Prozessen gibt es auch eine Reihe an Beispielen, wie man mit AI völlig neue Kundenerlebnisse schaffen oder ganz neue Produkte und Dienstleistungen kreieren kann, die ohne AI gar nicht darstellbar gewesen wären. Ein solches Anwendungsbeispiel ist die Möglichkeit, Texte mithilfe von Spracherkennung zu diktieren. Ich selbst diktiere mittlerweile rund 90 Prozent aller meiner Texte, Mails und Kurznachrichten mit Hilfe von Spracherkennung, statt mit unbequemen Tastaturen kämpfen zu müssen. Dadurch spare ich viel Zeit und Energie. Oder denken Sie an all die Anwendungen, bei denen mithilfe von AI ein viel persönlicheres Erlebnis geboten wird. Sei es bei Film- oder Musikauswahl oder einer individuellen Lernerfahrung beim Online-Lernen. Sie sehen: AI ist eine Art Allzweckwaffe. Wir können mit ihr beides zugleich beflügeln. Effizienz durch Automatisierung. Und gleichzeitig auch Wachstum durch neue Angebots und Erlebnisformen. Genau deshalb ist AI ein unverzichtbares Element für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und sogar ganzer Regionen und Staaten.

CLM: Das führt uns zu Ihrer neuesten Initiative, die AI Business School. Warum haben Sie diese lanciert?

SB: Weil wir uns alle auf das Zeitalter einer viel stärker von AI geprägten Welt gut vorbereiten müssen. Wir müssen uns fit machen für das Zeitalter künstlicher Intelligenz. Und zwar jetzt und schnell. Das gilt gleichermassen für Grossunternehmen, KMU und öffentliche Verwaltungen, für Unternehmer, Managerinnen und Manager, aber auch für Angestellte, Selbstständige, Studenten, Auszubildende – kurzum: für alle Menschen. Die Umwälzungen durch AI werden uns alle betreffen. AI-Kompetenzen werden in jeder Branche und in jedem Lebensbereich einfach dazugehören. So wie lesen und schreiben. Wer in dem durch künstliche Intelligenz dominierten Zeitalter quasi nicht lesen und schreiben kann, hat keine Chance. Selbst als Rentner werde ich künftig ein Grundverständnis von AI im Alltag benötigen, um meine täglichen Besorgungen und Geschäfte erledigen zu können.

CLM: Was genau macht die AI Business School?

SB: Die AI Business School hilft breiten Teilen der Gesellschaft dabei, sich fit zu machen für das Zeitalter künstlicher Intelligenz. Um dieses Ziel zu erreichen, orchestriert die AI Business School ein globales AI-Bildungsökosystem unter aktiver Einbindung der weltweit besten Experten, Firmen und Institutionen zum Thema AI. Wir ermöglichen verschiedenen Zielgruppen einen massgeschneiderten Zugang zu diesem einzigartigen Wissen in Form von spezifischen Ausund
Weiterbildungsprogrammen. Ziel ist es jeweils, praktisches Wissen zu vermitteln, das unmittelbar in der Praxis eingesetzt werden kann. Die AI Business School betreibt also keine Forschung und fokussiert auch nicht auf allzu viel akademische Theorie. Sie fokussiert auf den praktischen Einsatz von AI in der Wirtschaft, in der öffentlichen Verwaltung und in der Gesellschaft insgesamt.

CLM: Wie sehen die Lerninhalte der AI Business School konkret aus?

SB: In der AI Business School betrachten wir das Thema Künstliche Intelligenz auf ganzheitliche Weise mit allen damit verbundenen Aspekten. Dies beinhaltet neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten insbesondere auch soziale und ethische Aspekte mit dem Ziel eines verantwortungsvollen Umgangs mit AI sowie auch der Verwirklichung von Fairness und Chancengleichheit im AI-Zeitalter. Das interdisziplinäre Curriculum der AI Business School hat dabei einen hybriden Charakter. Es kombiniert das Beste beider Welten: effektive Online-Kurse sowie auch gezielte Präsenzveranstaltungen und Begegnungen in der physischen Welt. Perfekt zugeschnitten auf unterschiedliche Bedürfnisse verschiedener Zielsegmente, Regionen, Branchen und mehr.

CLM: Die unterschiedlichen Zielgruppen haben sicher sehr unterschiedliche Bedürfnisse.

SB: In der Tat. Mit einem modularen Curriculum adressieren wir auch ganz unterschiedliche Flughöhen. Wir helfen Führungskräften und Generalisten, einen guten Überblick darüber zu gewinnen, welche Formen von AI es gibt. In welchen Situationen sie optimal eingesetzt werden können. Und wie man dies am besten angehen sollte. Gleichzeitig helfen wir operativen Spezialisten dabei, die notwendigen Werkzeuge und Handgriffe im Detail zu erlernen, um solche Lösungen in der Praxis optimal auszugestalten und zu implementieren.

CLM: Es gibt Stimmen, die AI für ein Hype-Thema halten, Science-Fiction, wenn man so will, und sagen, dass wir von wahrer künstlicher Intelligenz noch meilenweit entfernt sind.

SB: Wir müssen zwischen zwei Blickwinkeln unterscheiden: dem Stand der Spitzenforschung vs. dem praktischen Einsatz heute bereits verfügbarer und ausgereifter AI-Lösungen. Was Spitzenforschung und Wissenschaft angeht, sind wir noch weit davon entfernt, künstlich eine menschengleiche oder menschenähnliche Intelligenz zu erschaffen. Und noch weiter von einer Superintelligenz, die uns Menschen sogar umfassend überlegen wäre. Ob und wann wir künstliche Intelligenz auf dem Niveau des Menschen oder sogar diese übertreffende Superintelligenz erleben werden, lässt sich noch nicht voraussagen. Das ist aber nur der eine Blickwinkel. Der andere Blickwinkel ist aus meiner Sicht viel wesentlicher und betrifft den praktischen Einsatz der bereits heute unmittelbar verfügbaren und maturen AI-Lösungen in unserem Alltag. Denn AI ist mehr als die aus Romanen und Filmen bekannte Vision einer superintelligenten Maschine. Wir können schon heute mit bereits verfügbaren AI-Lösungen 30 bis 50 Prozent der Prozesse und Aufgaben automatisieren und Menschen dabei helfen, sich auf motivierendere, kreativere Aufgaben zu konzentrieren. Und wir können schon heute mithilfe ausgereifter AI-Lösungen neue und bessere Angebotsformen und Erlebnisse für Menschen schaffen. Das ist Realität und kein Hype. Allein die schon heute verfügbaren AI-Instrumente können und müssen wir schnell in unseren Unternehmen, Verwaltungen und in unserer Gesellschaft praktisch einsetzen, um unsere Zukunfts-und Wettbewerbsfähigkeit zu behalten.

CLM: Wo stehen Europa und die Schweiz im internationalen Vergleich heute?

SB: Es ist leider Fakt, dass die AI-Musik zumindest im Moment woanders spielt. Hat aber zum Beispiel die Schweiz eine gute Ausgangsbasis, um eine führende Rolle im AI-Zeitalter zu spielen? Absolut. Wir verfügen über eine gute Infrastruktur, exzellent ausgebildete Menschen und ein stabiles politisches und wirtschaftliches Umfeld – insbesondere sehr gut agierende, wettbewerbsfähige kleine und mittelständische Unternehmen. Wir haben zudem die notwendigen grossen Finanzmittel. Und es gibt hierzulande einige sehr gute AI-Experten und -Forschungseinrichtungen. Dennoch: Wir müssen realistisch sein und dürfen uns nicht selbst belügen. Denn wenn es um den praktischen Einsatz von AI-Lösungen geht, hinken wir in der Breite der Schweizer Unternehmen und auch der öffentlichen Verwaltung und Gesellschaft insgesamt sehr deutlich hinter vielen anderen Ländern, wie den beiden AI-Supermächten USA und China, hinterher. Aber auch eine Reihe von anderen Ländern, die wir oftmals aus veralteter Sicht als Entwicklungsländer bezeichnen, sind in diesem Technologiefeld schon an uns Europäern vorbeigeeilt. Wir müssen richtig Gas geben, um den Rückstand aufzuholen. Es liegt eine Menge Arbeit vor uns, wenn wir unseren Wohlstand und unseren traditionellen Erfolg auch in das Zeitalter künstlicher Intelligenz hinüberretten wollen. Und zwar in der Breite der Wirtschaft und Gesellschaft. Wir müssen grossen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, AI ganz pragmatisch und zielgerichtet einzusetzen. Hier und jetzt. Denn es gibt bereits heute unzählig viele Instrumente, die wir sofort einsetzen können. Es wäre ein grosser, unentschuldbarer Fehler, noch länger lediglich auf weitere Forschungsergebnisse und grosse Durchbrüche zu warten. Das Motto muss vielmehr lauten: «Einfach loslegen und machen. Jetzt.»

CLM: Können wir als Europäer gegenüber den heutigen AI-Grossmächten irgendwo punkten?

SB: Wir können uns differenzieren, indem wir uns für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Einsatz von AI einsetzen. In Interesse aller Menschen. Das kann eine besondere europäische Note sein. Aber Grundvoraussetzung sind eine breite Bildungsoffensive und eine Förderung des breitflächigen Einsatzes bereits bestehender AI-Lösungen in der Praxis. Wenn uns das gelingt, können wir die Schweiz und Europa zu einem bedeutsamen internationalen Bildungs-Hub für einen nachhaltigen, nutzenbringenden und verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz machen. Und wir können auch einen Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer und europäischen Firmen, Institutionen und der Gesellschaft insgesamt leisten. Wie auch einen Beitrag für eine langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und den Wohlstand des Landes und des europäischen Kontinentes.

CLM: Wie geht es nun weiter?

SB: Mit der Lancierung der «AI Academy für Top Executives » hat die AI Business School ihre Aktivitäten in der Schweiz aufgenommen, um zunächst die Wirtschaftsführer des Landes mit dem Thema besser vertraut zu machen. Anschliessend starten wir im Sommer mit «Corporate-AI-Programmen», um Führungskräfte und Mitarbeitende von Schweizer Unternehmen ebenfalls AI-ready zu machen. «AI-Degree-Programme» werden in der darauf folgenden Ausbaustufe ebenso folgen wie der parallele Aufbau von Aktivitäten in weiteren Ländern – insbesondere schon jetzt in Deutschland. Unsere Ambition ist gross: Wir wollen ein AI-Bildungsangebot auf internationalem Top-Niveau ermöglichen. Und daran arbeiten viele begeisterte Unterstützer mit. Tag für Tag werden es mehr. Ich möchte alle einladen, aktiv bei dieser gemeinsamen Reise mitzuwirken. Es ist persönlich unglaublich spannend und erfüllend. Und wir helfen damit gleichzeitig unseren Unternehmen, unseren Mitarbeitenden, unserer Region und der ganzen Gesellschaft, sich fit zu machen für eine von uns mitbestimmte,
bessere Zukunft.

– MICHAEL KUHN